DAS LEBEN IST KEIN BUDENZAUBER
Swingtime, Liebe und Synkopen

Buchumschlag

Klaus Neumeister - ISBN 978-3-936968-21-7, broschiert, 186 Seiten, zum Preis von € 12,90.
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Als Taschenbuch im guten Fachhandel, bei Amazon.de oder direkt beim Autor: Klaus Neumeister, Euroallee 8, 27389 Fintel, Tel.: 04265-954524 - oder per Mail


Das Buch: Die Geschichte in diesem Buch ist – obwohl sie viele Details aus dem Leben und der Familiengeschichte des Autors enthält – keine Autobiographie. Es ist eine Ge- schichte, wie sie viele Musiker und Jazzbegeisterte so oder ähnlich erlebt haben – von Krieg, Verfolgung und der Musik, die das Leben dieser Menschen in jedem Moment ge- prägt hat. Eine Geschichte gegen das Vergessen und für die Liebe zum Jazz.

Der Autor: Klaus Neumeister kam schon als sechzehnjähriger mit dem Jazz in Berührung. Fast sechsundvierzig Jahre lang aktiver Musiker. Vorstands- und Gründungsmitglied von „Swinging Hamburg e. V.“ Redaktionsmitglied „Swinging Hamburg Journal“ (viele Band- und Musikervorstellungen, CD-Besprechungen). Autor und Moderator zahlreicher Jazzsendungen im „Hamburger Lokalradio“. 1998 das erste Buch über die Hamburger Jazzgeschichte, welches auch Bundesweit viel Anerkennung gefunden hat. Diverse CD- Dokumentationen. Klaus Neumeister lebt mit seiner Frau in einem kleinen Dorf in der Nordheide.

Zum Inhalt: "Wie würdest Du empfinden, wenn man Dir und Deinen Freunden Eure Musik verbieten würde?", "Wenn Ihr nicht mehr das tanzen dürft, wonach Euch der Sinn steht?", "Wenn man Eure Art zu leben kriminalisieren und auf Grund Eurer Vorlieben als Staatsfeinde bezeichnen würde?" Diese und ähnliche Fragen habe ich all denen gestellt, die mich auf die eine oder andere Story aus dem Buch "BEGEGNUNGEN - Wie der Jazz unsere Herzen gewann", welches ich 2011 mit meinem Freund und Co-Autor Lutz Eikelmann herausgegeben habe, mit der Frage konfrontierten "War es wirklich so schlimm?" Dieses konnte ich natürlich nur bestätigen. Schon während meiner Recherche zu diesem Buch und der Suche nach Zeitzeugen, war mir aufgefallen, wie wenig sich noch erinnern konnten oder wollten und wie viele tatsächlich noch nie von diesen Repressalien gehört hatten, denen diese musikbegeisterten Jugendlichen damals ausgesetzt waren. Nahezu entsetzt war ich, als ich das eine oder andere Mal feststellen musste, dass Begriffe wie "Negermusik" oder "Urwaldgedudel" durchaus noch in einigen Köpfen vorhanden sind. Dabei geht es doch um Fragen, die damals so aktuell waren wie heute. Ich stellte fest, dass es viele Publikationen über das Elend und den Schrecken des DRITTEN REICHES (und das ist auch gut so!) aber nur vergleichsweise wenig über die damalige Jugendkultur, über die in dieser Zeit gelebte Lust und Lebensfreude und über die fröhlichen und ausgelassenen Tänze dieser Zeit geschrieben wurde.

Die zahlreichen, zum Teil sehr emotionellen Erzählungen in dem oben erwähnten Buch, haben mich noch lange beschäftigt und in mir die Idee zu diesem Buch entstehen lassen. Es ist zwar ein trauriges und düsteres Kapitel unserer Musikgeschichte, welches ich da noch einmal aufleben lasse, aber mir ist es ein Herzensanliegen noch einmal an diese fast vergessene Rebellion, und ich meine, als eine solche kann man dieses Aufbegehren ruhig bezeichnen, zu erinnern. Gleichzeitig davor warnend, dass aus totalisiertem Handeln und autoritärem Denken ganz schnell wieder Hass und Gewalt enstehen kann.

So habe ich dann eine Geschichte erzählt, wie sie viele Musiker oder Musikliebhaber so oder so ähnlich erlebt haben - vom Krieg, Verfolgung und eben dieser Musik, die mein und das Leben dieser Menschen nachhaltig geprägt hat. Eine Geschichte gegen das Vergessen, und für die Liebe zum Jazz. Einen großen Raum in dieser Erzählung nimmt die Stadt New Orleans ein, die mich bei meinen Aufenthalten immer vom ersten Augenblick an in ihren Bann gezogen hat.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre diese Buches!

Klaus Neumeister, September 2012


"Dieses Buch, es gibt dazu auch auf dem Innentitel keine Genre-Bezeichnung, ist man geneigt, als Autobiografie anzusehen, doch das ist es nicht, schon gar nicht die des Autors. Es ist - so muss man es einstufen - ein an Tatsachen und Erinnerungen eines Musikers und Musikfreund orientierter biografischer Roman. Klaus Neumeister geht den Weg einer Verfremdung - er war selbst Schlagzeuger - um als Ich-Erzähler das Leben eines aus dem Krieg zurückgekehrten fiktiven Jazzfans und späteren Trompeters zu erzählen. Ein Werdegang mit all seinen Schwierigkeiten und Widerständen, dem Unverstand und Widerstand der Mitmenschen, der Verehrung der Frauen und unvermeidlichen Enttäuschungen. Ein pralles Musikerleben ungewöhnlich von Innen be- und erleuchtet, wie es Außenstehende ganz sicherlich so nicht kennen. Doch so haben es viele erfolgreiche und auch die mit ihren Träumen gescheiterten Amateur- und Halbprofi-Jazzer in den 1950er und 1960er Jahren durchlebt, durchlitten. Eine lesenswerte Jazz-Fiktion auf Faktenbasis.

(Gerhard Klußmeier, Autor, Vorstand SWINGING HAMBURG e.V., Redaktion SHH-Journal, Moderator HAMBURGER LOKALRADIO)

LET IT SWING!

...das Buch swingt von Anfang bis Ende! Man merkt, dass es mit Leidenschaft geschrieben wurde ... Das Lesen hat viel Spaß gemacht!
(Strasshof, Rezension AMAZON)